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Der schmale Grad
… zwischen Nutzen und Belastung. In der Küche steht und Fällt es mit dem Gebrauch einer Spülmaschine. Nicht selten werden Gerätschaften als nützliches Küchengerät beworben und im Kleingedruckten steht dann, dass man einen Großteil davon von Hand abspülen muss oder sollte. An dieser Stelle wird es fraglich, ob man so eine „Küchenhilfe“ wirklich braucht.
Ich habe Erfahrungen mit Krups‘ Prep &Cook und Cook4Me, Boschs Cookit, Kenwoods Cooking Chief XL und Vorwerks Thermomix gesammelt und teile gerne mit Euch meine Erfahrungen.
Krups Prep & Cook ist eine Küchenmaschiene, die neben kreisenden Bewegungen auch etwas Hitze zufügen kann, was man so als Basisunterstützung verstehen kann. Leider ist das Gerät etwas schwach auf der Brust aber durchaus spülmaschinentauglich. Die Cook4Me vertseht sich in erster Linie als Schnellkochtopf mit Bratfunktion für händisches Eingreifen. Zwar spülmaschinentauglich aber Kondenswasser kann in den Stromanschluss laufen. Schnell war der Schnellkochtopf auber wirklich nicht. Immerhin zeigt ein Display auch geführte Rezepte an.
Beide Geräte sind inzwischen weiterentwickelt worden oder nicht mehr erhältlich.
Die Bosch Cookit ist eine herrliche Unterstützung, wenn man das meißte in einem Gerät, also auch ohne Herd, zubereiten möchte. Es gibt geführte Rezepte auf einem Display mit Touchfunktion, die auch über das Smartphone erstellt werden können. Rühren, Raspel, Kochen, Dämpfen und Braten ist schon eine Menge, das solch ein Gerät leistet. Bis auf die Antriebswelle kann alles in die Spülmaschine, und doch wollte ich mit den schweren Topf und den vielen Teilen des Deckels die Spülmaschine nicht vollstopfen. Es ist eben etwas anderes als ein Topf mit Deckel. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr, auf das Kochen damit, weil es nicht nur Zeit sondern auch Platz raubt.
Bei der Kenwood Cooking Chef XL handelt es um eine solide Rühr- und Knetmaschine für ambitionierte Bäcker mit Kochfunktion. Einstellungen können vom Smartphone auf das Gerät übertragen weden, Rezepte gibt es und weitere können selbst erstellt werden. Das massive Zubehör braucht Platz, den es auch schnell in der Spülmschine einnimmt. Rührelemente müssen teilweise an jede Schüssel angepasst werden, Kondenswasser tropft auf das Gehäuse, Zubehör erreicht Preise von eigenständigen Maschinen und wirkt daher überteuert. Mal schnell die Suppe pürieren geht nicht ohne Umschütten. Manche Teile wirken im Vergleich zum Rest eher billig. Dämpfen und Rühren geht auch nicht gleichzeitig. Auch diese schöne Maschine war mir zu Umfangreich für meinen Gebrauch.
Vorwerk liefert mit dem Thermomix eine perfekte Ergänzung zum Herd. Es schneidet sehr klein, der Mixtopf ist handlich und würde auch in der Spülmaschine wenig Platz wegnehmen, und doch spüle ich gerne alle Teile von Hand. Kneten, Raspeln und Braten ist möglich; gleichzeitiges Dämpfen ist nicht ausgeschlossen. Rezepte werden zum geführten Kochen auf dem Touchdisplay angezeigt und können am Smartphone selbst erstellt werden. Für Rezepte und Komfortfunktionen bedarf es ein Abo, um aus dem kompletten Angebot an Rezepten auswählen zu können. Schade ist, dass die Rezeptmenge auch durch viele ähnliche Rezepte zu Stande kommt, aber immerhin gibt es eine Vielzahl. Vom Modell TM6 zum TM7 wechselt das Design, die Displaygröße und die zusätzliche Option des offenen Kochens. Der Mixtopf ist beim neueren Modell wärme- und lärmisoliert und daher aufwändiger zu reinigen und etwas schwerer. Für mich aber gerade noch akzeptabel.


Demokratie
Jede Regierungsform hat ihr Vor- und Nachteile. Die Demokratie fußt auf Gleichberechtigung und leidet unter Manipulation und Bürokratie, wobei hingegen eine Diktatur viele Abläufe vereinfacht, aber den Bürger entmündigt und daher Gefahr läuft, die Opposition bekämpfen zu müssen.
Mal ehrlich, selbst wenn ein Diktator blühende Landschaften, Frieden und Wohlstand erreichen könnte, würden sich Bürger finden, die dagegen zur Revolution aufrufen wollten. In einer Demokratie hingegen verlassen sich die Bürger auf ihr Wahlrecht und ihren empfundenen Einfluss, es sei denn, Wahlen würden nichts verändern.
Eine demokratisch gewählte Regierung, welche Wahlen manipuliert oder die Gesetzmäßigkeiten zu Gunsten einer etablierten Parteienlandschaft ändert, verliert Vertrauen bei ihren Wählern. Menschen, die Erfahrungen mit derartigen Entwicklungen miterleben mussten, reagieren daher äußerst empfindlich auf solche Entwicklungen.
